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Einige internationale Banken sehen endlich, wie sich ihre Investitionen in China auszahlen.

By Juni 6, 2019 No Comments

Während China die Tür zu seinem riesigen Finanzmarkt weiter öffnet, ziehen eine Handvoll ausländischer Unternehmen vor.

UBS, Invesco und J.P. Morgan führten die jährlichen Rankings von Z-Ben Advisors in Shanghai an, die am Montag für die 25 besten ausländischen Vermögensverwalter in China veröffentlicht wurden. Die Daten wurden ab Dezember 2018 erhoben und die Unternehmen von drei Geschäftsbereichen bewertet: Onshore, Outbound und Inbound.

Für UBS war es das zweite Jahr, in dem der Schweizer Vermögensverwalter den ersten Platz belegte. Das Unternehmen investiert seit 20 Jahren in China und ist zudem Vorreiter beim Aufbau eines inländischen Wertpapiergeschäfts.

Im November erhielt UBS als erste ausländische Bank die Genehmigung Pekings, die Mehrheit an ihrem Joint Venture mit China Guodian Capital zu übernehmen. In den letzten Jahrzehnten beschränkte die bisherige Politik ausländische Banken auf Minderheitsbeteiligungen und gab den lokalen Partnern mehr Kontrolle.

“Der am wenigsten vorhersehbare Aspekt des chinesischen Marktes ist das Tempo des Wandels. Infolgedessen ist China kein Markt, in dem man führend ist, sondern ein Markt, mit dem man wächst”, sagte Z-Ben Partner Chantal Grinderslev in einer E-Mail an CNBC. “Damit befinden sich Manager jetzt an einem kritischen Punkt.”

Sie fügte hinzu, dass Unternehmen, ob sie bereit sind, in das Lernen über China zu investieren oder nicht, Führer von Nachzüglern auf dem Markt trennen werden. Z-Ben geht davon aus, dass die Kapitalflüsse aus Investmentfonds die verwalteten Vermögen in China bis 2027 auf 12 Billionen US-Dollar erhöhen werden.

In den letzten 12 Monaten wurden einige chinesische Aktien und Anleihen in die globalen Benchmark-Indizes von MSCI und Bloomberg aufgenommen. Analysten erwarten, dass die Einbeziehung in den nächsten Jahren Milliarden von Dollar an Geldflüssen nach China bringen wird.

Was die Top-Manager für Chinas Inbound-Geschäfte betrifft, so belegte Fidelity International – die inzwischen unabhängige Auslandsgesellschaft des US-Asset-Management-Riesen – den ersten Platz und überholte BlackRock in dieser Runde der Z-Ben-Rankings.

Lücke zwischen Führern und Nachzüglern
Die diesjährigen Rankings haben auch ergeben, dass die Kluft zwischen den sechs besten ausländischen Vermögensverwaltern und den 19 anderen immer größer wird. UBS belegte den ersten Platz, gefolgt von Invesco, J.P. Morgan, Schroders, BlackRock und Fidelity.

Invesco, der zweitplatzierte Invesco, führte UBS in der Kategorie Onshore-Geldmanagement an. Z-Ben nannte “öffentliche Vorarbeiten auf dem Weg zu 51% (Eigentum)” und die Auflage eines separaten privaten Fonds. Invesco hat nicht auf die E-Mail-Anfrage von CNBC nach Kommentaren geantwortet.

Was J.P. Morgan betrifft, so blieb der Bereich Asset Management laut Z-Ben weiterhin Branchenführer bei chinesischen Outbound-Investitionen.

J.P. Morgan Asset Management gab im Januar bekannt, dass zwei weitere seiner Fonds für die “gegenseitige Anerkennung” zugelassen wurden. Damit hat die US-Bank neben Hongkong nun auch Zugang zu Investoren auf dem chinesischen Festland. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der J.P. Morgan Fonds mit diesem Status auf vier.

“China stellt für viele unserer Kunden und für J.P. Morgan Asset Management weltweit eine der größten Chancen dar – es ist ein wichtiger Bestandteil unserer globalen Wachstumspläne”, sagte Elisa Ng, Head of Funds Business, Hong Kong and China, J.P. Morgan Asset Management, in einer Erklärung.

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